Auf dieser Seite sind die Angebote des Tages einzusehen. Klick die einzelnen Farbfelder an, um detailliertere Informationen über Referenten und Vorträge zu erhalten.
Der Bachelor-Studiengang Mediendesign an der RFH Köln
Einblicke für Schüler und Studieninteressierte
Prof. Dr. Stefan Ludwigs, Studiengangsleiter Mediendesign
und Studierende mit Präsentationen von Projektarbeiten
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Die vielfältigen Gestaltungsaufgaben der medialen Kommunikation unserer Industrie-, Konsum- und Kulturgesellschaft und das Management dieser Kommunikation bilden das Spektrum im Berufsfeld Mediendesign. Prof. Dr. Stefan Ludwigs stellt in seinem Vortrag den Bachelorstudiengang Mediendesign vor, der sich auf die elektronischen Mediensysteme und auf eine entsprechende gestalterische und wissenschaftliche Ausbildung konzentriert. Studierende aus dem Fachbereich Mediendesign präsentierten Projektarbeiten und Kampagnen der Bereiche Design, Print, audiovisuelle Medien und interaktive Medien. Im Foyer laden ausgestellte Semester-, Projekt- und Diplomarbeiten zu den Themen Corporate Design, Kampagnen-Entwicklung, Kurzfilm, Webdesign etc. ein zum Hineinschnuppern in die aktuellen Studienfächer des Fachbereichs Mediendesign. Und zwischendurch können die Besucher in der Lounge bei Getränken und Snacks Kontakt mit Studierenden, Professoren, Dozenten und Referenten aus der Medienbranche aufnehmen, um im Rahmen des Forum Mediendesign Einblicke in den Studien- und Berufsalltag zu erhalten. Mehr zum Studiengang Mediendesign erfahren Sie hier. |
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![]() Prof. Dr. Stefan Ludwigs, Studiengangsleiter Mediendesign |
Begrüßung
Prof. Johannes Schinke, Präsident der RFH
Prof. Dr. Stefan Ludwigs, Studiengangsleiter Mediendesign
Wie verändert das Internet die Kommunikation von ERCO?
Ein Blick hinter die Kulissen der digitalen Markenführung und Kommunikation der ERCO Leuchten GmbH
Tom Hirt, ERCO, Lüdenscheid
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Thomas Hirt studierte Produktgestaltung von 1993 bis 1997 an der HTW Dresden. Während des Studiums arbeitete er parallel bei vielen Designagenturen, Architekturbüros und Firmen. 1998 übernahm er als Projektleiter Internet/Intranet den Aufbau und die Verantwortung der digitalen Medien bei der ERCO Leuchten GmbH. Im Jahre 2000 übernahm er die Gesamtleitung der Digitalen Kommunikation und zusätzlich von 2004 bis 2005 die Projektleitung der User Interface Design Entwicklung im Bereich Forschung und Entwicklung. Seit 2002 lehrt er als Lehrbeauftragter und von 2003 bis 2005 als Professor i.V. an der FH Düsseldorf im Fachgebiet Interaktive Systeme/Hypermedia das Thema Interface- und Interaktionsgestaltung und führt Projektarbeiten durch, die in enger Zusammenarbeit mit der Industrie und verschiedenen Organisationen (BMW, SAP, LG Mobile, Gaggenau, VRR, Deutsches Sport- & Olympiamuseum) stehen. Zusätzlich gab er auch Workshops an chinesischen Universitäten (Tsinghua University, Guanghzou University, Donghua University) und hält regelmäßig Vorträge bei Institutionen wie z.B. dem Management Circle, dem Deutschen Designer Verband, dem Design Center Stuttgart, der Medienakademie Köln, dem Euroforum und dem FAZ-Institut. Seine Arbeiten wurden ausgezeichnet, z.B. mit dem IF Design Award, dem Designpreis der Bundesrepublik Deutschland und dem Good Design Award. |
![]() Tom Hirt, Leiter Digitale Kommunikation, ERCO |
Ein Mann in einem Bärenkostüm sitzt in einem Iglu
Plakatgestaltung und Corporate Design
Prof. Klaus Hesse, Hesse Design, Düsseldorf
| Klaus Hesse studierte Fotografie und Typografie an der Bergischen Universität Wuppertal. Von 1982 bis 1987 arbeitete er als Art Director in Hamburg, München und Düsseldorf. Zusammen mit Christine Hesse gründete er 1988 Hesse Design in Düsseldorf. Das Büro ist unter anderem verantwortlich für die Corporate Designs von Audi, Bewag, Bosch, Dekra, Landeshauptstadt Düsseldorf, Kieler Woche 06, Messe Stuttgart, Robert Bosch Stiftung, Welterbe Mittelrhein und Zapp. Es wurde 20 mal für den Designpreis der Bundesrepublik Deutschland nominiert und gewann über hundert nationale und internationale Auszeichnungen, u.a. »Kreativstes Designbüro Deutschlands« in 2004 (Ranking Fachpresse). 2006 gewann Klaus Hesse den Traditionswettbewerb um das Erscheinungsbild der Kieler Woche 2006.
Von 1993 bis 1999 lehrte er als Professor für Kommunikationsdesign an der FH Dortmund und Universität Duisburg-Essen. Seit 2000 leitet Klaus Hesse die Studienrichtung Kommunikationsdesign an der Hochschule für Gestaltung Offenbach am Main. Dort gründete er auch das Institut für neue Kommunikation (INK). Gemeinsam mit Kollegen initiierte er die von den Medien intensiv wahrgenommene Aktion »11 Designer für Deutschland« anlässlich der Fußballweltmeisterschaft 2006. Klaus Hesse ist u.a. Mitglied des Type Directors Club of New York und des Art Directors Club für Deutschland. Außerdem ist er Herausgeber von »design by doing« und seit 1998 Chefredakteur von »sushi«. |
![]() Klaus Hesse, Design Director und Mitinhaber, Hesse Design |
Don’t believe the Hype – Web 2.0 goes Mobile
Tom Alby, Ask.com, Hamburg
| Tom Alby, 1972 in Duisburg geboren, scheiterte zunächst als Profimusiker, bevor er sein Studium der Anglistik, Germanistik und Informatik in den 90er Jahren mit der Erstellung von Webseiten finanzierte. Früh verlor er sein Herz an die Suchmaschinen und war bereits während der Magisterprüfungen für die technische Entwicklung derselben bei Lycos Europe verantwortlich, darunter HotBot und später Fireball. Nach dem Rollout der europäischen Suchmaschine Seekport und der Entwicklung einer Blogsuchmaschine pendelte er als Director International Search Products bei Ask.com zwischen der Wahlheimat Hamburg und den Büros in London und Edison, New Jersey.
Da das Web nicht nur aus Suchmaschinen besteht, hat Tom Alby neben einem Buch über Suchmaschinenoptimierung und WordPress das erste deutschsprachige Buch über das Web 2.0 geschrieben, das in mehreren Auflagen erschienen ist. Im Sommer 2008 ist sein neues Buch über das mobile Web erschienen. |
![]() Tom Alby, Autor und Director International Search Products, Ask.com |
Illusionen 2.0 - eingebettete interaktive Medien
Die Kommunikation der Zukunft und die Zukunft des Mediendesigns
Prof. Dr. Albrecht Schmidt, Fraunhofer IAIS, Sankt Augustin
| Albrecht Schmidt studierte Informatik in Ulm und Manchester und forschte anschließend an der Universität Karlsruhe und an der Lancaster University, wo er 2003 seine Promotion über das Thema »Ubiquitous Computing – Computing in Context« abschloss. Von 2004 bis 2006 war er als Leiter der von der DFG geförderten Nachwuchsforschungsgruppe »Eingebettete Interaktion« an der Ludwig-Maximilians-Universität in München tätig. Anschließend wurde er Professor für praktische Informatik/Medieninformatik an der Universität Bonn und Abteilungsleiter beim Fraunhofer Institut für Intelligente Informations- und Analysesysteme (IAIS). Seit Oktober 2007 ist er Professor für Pervasive Computing an der Universität Duisburg-Essen. Seine Lehr- und Forschungsinteressen liegen im Bereich Pervasive Computing und er interessiert sich insbesondere für User Interface Engineering und mobile und eingebettete Interaktion.
Zum Vortrag: Interaktive Medien sind nicht mehr auf den Bildschirm beschränkt, sie werden Teil unserer realen Welt. Schaufenster werden zu interaktiven Oberflächen, Werbeposter passen sich den Präferenzen der Passanten an und reagieren auf sie, Systeme nutzen Orts- und Aktivitätsinformation des Benutzers als Eingabe und Kleidungsstücke messen physiologische Parameter. Solche Trends und weitere neue Technologien schaffen einen spannenden Designraum für zukünftige interaktive Systeme. Illusionen, wie wir sie vom Bildschirm kennen, werden in der Zukunft selbstverständlicher Bestandteil unserer Umgebung sein. |
![]() Albrecht Schmidt, Abteilungsleiter, Fraunhofer Institut für Intelligente Informations- und Analysesysteme (IAIS) |
Pause
Dahinter steckt immer ein kluger Kopf
Kreative Kampagnen für schwierige Zielgruppen im Zeitalter der Informationsflut
Matthias Spaetgens, Scholz & Friends, Berlin
Matthias Spaetgens ist verantwortlicher Geschäftsführer für die Kreation von Scholz & Friends Berlin. Spaetgens wurde 1973 in Trier geboren, studierte Grafik-Design in München und war dort anschließend als freier Designer tätig. Seit 1997 arbeitet er für die Scholz & Friends Gruppe. Als Kreativer ist er unter anderem für Marken wie A. Lange & Söhne, die Frankfurter Allgemeine Zeitung, FujitsuSiemens, Mercedes, TUI und Weru tätig. Seine Arbeiten wurden auf allen internationalen und nationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Darunter 14 Löwen beim Werbefestival in Cannes, und sechsmal der Grand Prix für die beste Festivalarbeit (Cresta, Eurobest, Epica, London International Advertising Award). Damit hat er entscheidenden Anteil an der Kreativbilanz von Scholz & Friends. Laut Won Report 2007 zählt Spaetgens zu den 10 erfolgreichsten Creative Directoren weltweit. Er ist Mitglied im ADC Deutschland und der Schweiz, sowie dem britischen D&AD. Zum Inhalt des Vortrages: Kreative Kampagnen müssen den Betrachter involvieren. Am Beispiel der F.A.Z.-Kampagne wird gezeigt, dass der Adressat einen eigenen Beitrag zur Entschlüsselung der Werbeidee liefern muss. Dieser Beitrag darf allerdings weder zu hoch noch zu gering sein. Auch wenn sich bei jedem einzelnen eine etwas andere Geschichte abspielen wird, sollte es nach Möglichkeit nur eine Idee geben, die verstanden werden muss. Zur F.A.Z.-Kampagne: Die Kampagne »Dahinter steckt immer ein kluger Kopf« ist eine der meistausgezeichneten deutschen Werbekampagnen. Sie läuft mittlerweile seit 1995 und erstreckt sich über mehr als 70 Motive, darunter Testimonials wie Billy Wilder, Helmut Kohl, Joschka Fischer, Kardinal Lehmann, die Berliner Philharmoniker oder Michael Schumacher. |
![]() Matthias Spaetgens, Geschäftsführer Kreation, Scholz & Friends |
Between InsideOut
Das Zwischen und seine Rolle in der Live-Kommunikation
Robert Müller und Patrizia Widritzki, facts+fiction, Köln
»Wir machen Kommunikation im Raum« lautet das Credo von facts+fiction. Dahinter steht nicht nur die kreative Inszenierung einer Aufgabe, sondern deren Einbindung in das Kommunikationskonzept des jeweiligen Auftraggebers. Und dort geht es konkret um Events, Messeauftritte, Promotions, Medialisierungen sowie Museen und Ausstellungen. Im Rahmen ihres Vortrages bieten sie Einblicke in die Projektarbeit von facts+fiction, Agentur für Live-Kommunikation. |
![]() Robert Müller, Geschäftsführer, facts+fiction Patrizia Widritzki, Creative Manager Design, facts+fiction
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Warum man viele Bilder tatsächlich aufhängen sollte ...
Ein Parforce-Ritt durch die deutsche Printwerbung, suchend nach den neuen digitalen Bilderwelten der Herren CGI, HDR und Photoshop
Dietmar Henneka, Fotograf, Stuttgart
»Dietmar Henneka? Ein Fotograf? Kenn’ ich nicht! Hör’ mir auf mit diesen alten Säcken!« |
Dietmar Henneka, Fotograf |
Dreamer! You’re Nothing but a Dreamer!
Juli Gudehus, Gestalterin, Berlin
| Juli Gudehus gestaltet – aus eigenem Antrieb und im Auftrag (z.B. für den Deutschen Bundestag und Die Zeit). Sie berät, begleitet, koordiniert, recherchiert, regt sich auf, regt an, schreibt, sammelt, vergleicht Äpfel mit Birnen, stellt Verbindungen her, lernt, lehrt (zuletzt als Gastprofessorin für Informationsdesign in Dessau), liebt Farben (besonders Grün!), zählt Erbsen, zagt, fragt, wagt, wundert sich, und freut sich im Übrigen über das Kompliment Stefan Sagmeisters, »probably the purest conceptual designer« zu sein, die er kennt.
Einer breiteren Öffentlichkeit bekannt wurde Juli Gudehus durch ihr Projekt, das Buch der Genesis mit Hilfe von Piktogrammen darzustellen. Vers für Vers setzte sie den Schöpfungstext in eine moderne Bildsprache um und benutzte dabei aus dem Alltag vertraute Piktogramme oder Markenzeichen. 1993 erschien die Arbeit vorab in der Wochenzeitung Die Zeit. Ebenfalls der Öffentlichkeit präsentierte sie ihr Experiment zum Thema »Re-Design«. In drei Wegen bat sie je sechs Agenturen zum Re-Design eines bestehenden Produktes, wobei jede Agentur dann das re-designte Produkt des Vorgängers erhielt. Ein weiteres bekanntes Projekt ist der Kalender »mindestens haltbar bis«, in dem jeder einzelne Tag mit dem Foto eines Verfallsdatums eines Lebensmittelproduktes dargestellt wird. 2006 erregte Juli Gudehus Aufmerksamkeit mit ihrer in Fachkreisen beachteten Kritik am Designpreis der Bundesrepublik Deutschland. |
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![]() Juli Gudehus, Gestalterin |
Hardcore Curves
Prof. Lucas de Groot, FontFabrik, Berlin
| Luc(as) de Groot wurde 1962 in Noordwijkerhout in den Niederlanden geboren. Er studierte an der Royal Academy of Fine Arts in Den Haag. Zwischen 1989 und 1993 arbeitet Luc, wie er sich selbst nennt, im angesehenen Designbüro BRS Premsela Vonk an großen Corporate-Design-Projekten. Hier entsteht die Grundlage für TheMix, die Halb-Serif Variante der Thesis. Sie wird Hausschrift des holländischen Ministeriums für Transport und Wasserwirtschaft. Er erhält einen Lehrauftrag an der Kunstakademie in Den Bosch. Im Jahr 1993 holte ihn Erik Spiekermann zu MetaDesign nach Berlin. Er wurde typografischer Direktor und damit verantwortlich für zahlreiche Corporate-Design-Projekte, Logo-Entwürfe, Magazin-Konzepte und Schriftdesign. Er findet endlich Zeit, die Schriftsippe mit den drei Familien TheSans, TheSerif und TheMix zu Ende zu entwickeln: »Ich konnte die Sprache noch nicht und kannte kaum Leute ... da nahm ich mir die Zeit, Thesis zu beenden.« Ein Grund für den großen Erfolg von Thesis waren sicher die acht sorgfältig aufeinander abgestimmten Strichstärken, die Luc(as) de Groot nach seiner eigenen Interpolations-Theorie typografisch korrekt erstellte. Der Zeichenvorrat der Thesis war damals einzigartig.
Seit 1997 lehrt Luc(as) de Groot an der FH Potsdam. 1997 gründete er mit der FontFabrik ein eigenes Büro für Typografie und Schriftgestaltung. Im Jahr 2000 eröffnete er die LucasFonts und vertreibt seitdem seine Schriften unabhängig und direkt. Tag und Nacht arbeitet er an Entwürfen neuer und Erweiterungen bereits erschienener Schriftfamilien (Thesis, Sun, Taz, Corpid etc.). Er entwickelte Hausschriften für: Folha de Sao Paulo (Brasilien), Sun Microsystems, Bell South (USA), Ministerie van Verkeer en Waterstraat, Ministerie van Landbouw, Natuurbeheer en Visserij, Heineken (Niederlande), Hoechst, Stinnes, Der Spiegel, taz (Deutschland), Le Monde (Frankreich). |
Luc(as) de Groot, Schriftentwerfer und Typograf |
GetTogether
| So viel Information will verarbeitet und ausgetauscht werden ... Das geht bei frischen Drinks und stylischer Loungemusik im Foyer. Wir laden ein zu unserem GetTogether: Also austauschen und runterspülen! Wir wollen Sie erholt und gut gelaunt wieder in die Welt des Alltags entlassen. |







